20182018-06-06T12:04:45+00:00

2018

Durch den Einsatz der kapazitiven Tomographie konnte Herr Nied die räumliche Feststoffverteilung im Pfopfen bestimmen. Er bestätigte die von seinen Vorgängern gemachte Erfahrung, dass die Pfopfen nicht durch ein Schüttgutmodell zu beschreiben sind. Zeitgleich durchgeführte Massen- und Geschwindigkeitsmessungen lieferten Daten für ein Zweiphasen-Kontinuumsmodell auf Basis stochastischer Partikelstöße.
Mit dem Modell gelingt es Herrn Nied die lokale Feststoffkonzentration im Pfropfen zu bestimmen und hierbei insbesondere die zur Rohrwand abnehmende Feststoffkonzentration beim Einsatz eines Schüttgutes mit einem großen Wandreibungskoeffizienten. Damit hat Herr Nied zum ersten Mal ein theoretisches Modell präsentiert, das die Eigenschaften der pneumatischen Propfenförderung beschreiben und erklären kann.