9 04, 2015

Johannes Möller-Preis 2015

2018-06-06T12:15:41+02:0009. April 2015|Johannes Möller-Preis|

Im Rahmen des Jahrestreffens der ProcessNet-Fachgruppe Mehrphasenströmungen am 19.03.2015 in Lüneburg wurde zum 19. Mal der Johannes Möller-Preis verliehen.

Der diesjährige Preisträger

Dr.-Ing. Johannes Lindner

wurde für seine Dissertation „On Continuous Magnetically Enhanced Centrifugation in Large Scale Downstream Processing of Bioproducts“ ausgezeichnet. Johannes Lindner hat diese Arbeit bei Herrn Prof. Dr.-Ing. Hermann Nirschl am Karlsruher Institut für Technologie durchgeführt.

Die theoretische und experimentelle Untersuchung der Abtrennung molekularer Wertstoffe (z. B. Proteine) aus Lösungen unter Verwendung oberflächenfunktionalisierter magnetischer Partikel im Zentrifugalfeld steht im Mittelpunkt der Dissertation von Herrn Dr. Lindner.

Ausgehend von einer detaillierten Simulation der Strömungsvorgänge in der Zentrifuge und der Agglomeration der oberflächenfunktionalisierten Partikeln mit den daran gebundenen Wertstoffen durch Einwirkung magnetischer Kräfte ist es gelungen, die Abtrennung von molekularen Wertstoffen in einem kontinuierlich arbeitenden Abscheideprozess theoretisch zu beschreiben. Auf der Basis seiner Berechnungen hat Herr Lindner eine magnetfeldüberlagerte Zentrifuge (Dekanter) konstruiert, gebaut und betrieben. Die damit erhaltenen experimentellen Ergebnisse bestätigen seine Simulationen zur kontinuierlichen Abtrennung von Wertstoffmolekülen.

Herrn Lindner ist es gelungen, durch Überlagerung von Magnetseparation und Zentrifugation, einen vollkontinuierlichen Abscheideprozess für Wertstoffmoleküle aus Lösungen zu etablieren. Ein hohes Maß an technischem als auch an theoretischem Verständnis ermöglichte ihm, ausgehend von theoretischen Überlegungen, die technische Umsetzung eines komplexen Abscheideprozesses für den Einsatz in der industriellen Praxis.

v.l.n.r. Prof. Dr.- Ing. Karl-Ernst Wirth (Vorsitzender Kuratorium der Möller-Stiftung, Universität Erlangen), Prof. Dr.-Ing. Hermann Nirschl (Doktorvater, Karlsruher Institut für Technologie),  Dr.-Ing. Johannes Lindner (Preisträger), Maike Toivonen (Vorstandsvorsitzende der Möller-Stiftung), Dr.-Ing. Hermann Möller (Stifter des Preises)

v.l.n.r. Prof. Dr.- Ing. Karl-Ernst Wirth (Vorsitzender Kuratorium der Möller-Stiftung, Universität Erlangen), Prof. Dr.-Ing. Hermann Nirschl (Doktorvater, Karlsruher Institut für Technologie), Dr.-Ing. Johannes Lindner (Preisträger), Maike Toivonen (Vorstandsvorsitzende der Möller-Stiftung), Dr.-Ing. Hermann Möller (Stifter des Preises)

11 02, 2015

Wechsel im Kuratorium

2015-02-11T18:01:39+01:0011. Februar 2015|Kuratorium|

Der Vorstand der Möller Stiftung für Wissenschaft und Forschung bedankt sich herzlich bei Herrn Prof. Dr.-Ing. Karl Sommer von der TU München für seine Arbeit im Kuratorium der Stiftung. Nach zwei Amtszeiten ist Herr Prof. Sommer zum Jahresende 2014 aus dem Kuratorium ausgeschieden, wie es die Satzung der Stiftung erfordert.

Wir freuen uns sehr, dass wir Prof. Dr.-Ing. Stefan Heinrich von der TU Hamburg-Harburg als neues Kuratoriumsmitglied gewinnen konnten und wünschen Herrn Prof. Heinrich viel Freude an seiner neuen Aufgabe.

10 06, 2014

Johannes Möller-Preis 2014

2014-06-16T17:02:08+02:0010. Juni 2014|Allgemein|

Im Rahmen des Jahrestreffens der ProcessNet-Fachgruppe Mehrphasenströmungen in Fulda wurde am 24.03.2014 der Johannes Möller-Preis 2014 an

Dr.-Ing. Christian Lübbert

für seine Dissertation „Zur Charakterisierung des gequenchten Zustandes im Elektroabscheider“ verliehen. Christian Lübbert hat diese Arbeit bei Herrn Prof. Dr.Ing. Ulrich Riebel am Lehrstuhl für Mechanische Verfahrenstechnik an der Brandenburgischen Technischen Universität durchgeführt. weiterlesen…

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